Der Splotter-Effekt: Ersteindruck zu INDONESIA

dav

Es gibt ja diesen Teil in Brettspielen den ich gerne als den Splotter-Effekt bezeichne – bitte was? 

Mit dem Splotter-Effekt bezeichne ich diesen Aspekt in einem Spiel schon sehr früh die alles entscheidende Basis für Sieg oder Niederlage legen zu müssen. Und wenn ich Niederlage meine, dann meine ich nicht bloß zu verlieren sondern höllisch unterzugehen, von seinen Gegnern eiskalt über’s Ohr gehauen zu werden, zusammengetreten, fertig gemacht und nochmal ausgespuckt zu werden…

Die Jungs von Splotter können solche Spiele (Food Chain Magnate, Antiquity, Roads & Boats) – leider zu gut. Ich als  überzeugter intuitiver-aus-dem-Bauch-heraus-Spieler beherrsche so Spiele hingegen nicht. Samstag hatte ich die Möglichkeit zusammen mit drei anderen Indonesia zu spielen welches genau diesem Splotter-Effekt entspricht. Vorweg: Chancenlos ist hier jeder, der nicht in der Lage ist sowohl seine eigenen nächsten 5 Züge als auch die der Mitspieler vorherzusehen…

Indonesia bietet ein komplexes Wirtschaftsstrategiespiel um Gewürz-, Reis-, Öl-, Kautschuk- und Transportunternehmen, die Produktion und den Transport dieser – letzten Endes aber vorallem auch die feindlichen Übernahmen der gegnerischen Unternehmen. Brutal kompetitiv, extrem frustig, aber hoch interessant und mit enormen Wiederspielwert.

Irgendwie muss sich ein Bauchspieler halt seine Routinen erarbeiten..

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